Eigendlich müsste der Staat Italien welcher in einer Demokratie besteht,die Namensverfällschung welche zur Diktaturzeit entanden sind mittels Dekret Richtigstellen lassen.Oder lebt Italien in der Demokratie der verfälschten Italianitá und Deutschenhasser?
Am 20. Juni 1919 schrieb die Tageszeitung Allgemeiner Tiroler Anzeiger:
„Der Berichterstatter des ‚Petit Journal‘ wurde gestern von Ettore Tolomei, dem der italienischen Delegation zugeteilten Sachverständigen für die Frage des Gebietes des Hoch-Etsch, empfangen, der sich über den in der deutschösterreichischen Gebietsnote enthaltenen heftigen Protest Dr. Renners gegen die Annexion von Deutschsüdtirol folgendermaßen geäußert hat:
Es gibt keine Südtiroler Frage. Das Gebiet, das die Oesterreicher mit diesem Namen zu bezeichnen belieben, gehört geographisch und historisch zum Etschgebiet. Unser Recht, das deutlich formuliert ist, wurde auch von Wilson anerkannt. Die Beharrlichkeit Dr. Renners ist hauptsächlich dem Drucke der Tiroler, deren alldeutsche Tendenzen bekannt sind, zuzuschreiben. Italien muß die Brennergrenze haben. In dieser Beziehung gibt es kein Schwanken, ebensowenig wie man Frankreich die Rheingrenze absprechen könnte. Die lateinische Zivilisation, deren Repräsentanten unsere beiden Länder sind, hängt davon ab. Wir werden bei der Verwaltung des Gebietes der Oberen Etsch die berechtigten Interessen der deutschen Sprache, Sitten und Gebräuche achten, aber wir lassen uns von niemandem kontrollieren. Frankreich wird gewiß auch nicht zugeben, daß irgend eine Macht oder der Völkerbund darüber wacht, was in Elsaß-Lothringen geschieht.“
Im Jahr 1919 war Ettore Tolomei vielen Tirolern anfangs noch unbekannt. Der glühende Nationalist vertrat die These, dass die zukünftige Nordgrenze Italiens entlang der Wasserscheide am Alpenhauptkamm zu verlaufen habe.
Zu diesem Zweck erstellte er für die Ortsnamen in Südtirol eine Liste mit italienischen Namen. Da es nur sehr wenige echte, historisch gewachsene Namen auf Italienisch gab, waren die Namen in seinem „Prontuario dei nomi locali dell’Alto Adige“ fast ausschließlich reine Erfindungen. Diese Namen wurden 1923 vom faschistischen Regime gesetzlich eingeführt. Bis zum heutigen Tage sind sie die einzigen offiziellen amtlichen Ortsnamen Südtirols, die deutschen und ladinischen Bezeichnungen werden lediglich geduldet.Es ist höchste Zeit das Unrecht zu Recht zu machen.
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