Es sammeln sich Tausende kleine schwarze Kunststoffscheiben an den Stränden, sowohl des Nordens, als auch des Südens vom Meer angespült.

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Die Entdeckung weckte das Interesse von Umweltschützern. Die schwarzen Polyethylen-Scheiben stammen anscheinend von einer Kläranlage in Norditalien, berichtete die Tageszeitung „Corriere della Sera“. Diese schwedischen Scheiben werden in Kläranlagen verwendet. Ihr Auftauchen im Meer deutet auf eine Fehlfunktion hin. Erstmals fanden man sie zu Jahresbeginn an den Stränden von Rosolina in der Provinz Rovigo und jetzt auch in Apulien, was die Vermutung unterstützt, dass sie über den Fluss Etsch in die Adria gelangt sein könnten. Auch die Carabinieri sind über dieses Phänomen informiert. Enzo Suma, Gründer des Projekts Archeoplastica, warnte, dass dies eine besonders heimtückische Form der Umweltverschmutzung sei: die unbemerkte Freisetzung industrieller Mikrokomponenten.


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