Trauer um verunglückten Franz Winkler, SHB-Mitglied und lieber Freund

Flagge des Bundeslandes Brandenburg, rot-weiß mit einem Wappen, das einen roten Adler zeigt, vor einem blauen Himmel.

Einen Kranz für die Internierten des KZ Campo Isarco, aber auch 2 Rosen mit schwarzer Trauerschleife für einen verlorenen Freund, so beging eine Delegation des SHB beim Gedenkstein in der Breienstraße in Blumau den sogenannten Tag der Befreiung.

Noch fassungslos über den Tod von Franz Winkler aus Wangen, den wir alle gekannt haben, wollen wir zeigen, dass er unvergessen bleibt. Wir legen zwei Rosen, eine weiße und eine rote, für Franz nieder. Möge er in Frieden ruhen. Das italienisch-faschistische Internierungslager in Blumau geriet nach dem Zweiten Weltkrieg in Vergessenheit. Italienische Politiker wiesen lieber auf das brutalere Durchgangslager in der Reschenstraße in Bozen hin. Das von den Faschisten errichtete Lager wurde als Konzentrationslager (Campo di concentramento) bezeichnet, in dem zeitweise bis zu 3.000 Menschen eingesperrt waren. Bewacht von Scharfschützen und Stacheldraht, gab es tägliche Appelle. Beide Orte sollen an die Opfer erinnern, die nötig waren, um zwei verbrecherische Regime zu stürzen. Diese Gedenkfeier und die Publikationen „Italiens vergessenes Konzentrationslager Campo Isarco“ und „Tagebuch eines Wachsoldaten“, für deren Abfassung ich mich beim Autor Günther Rauch bedanke, sind eine Würdigung dieser Freiheitskämpfer. Der aufgestellte Gedenkstein soll uns daran erinnern, dass hier Menschen verschiedener Völker inhaftiert waren, besonders jetzt, wo es an vielen Orten auf der Erde brennt. Er mahnt uns, unsere Freiheit zu verteidigen.


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