Im Judentum gilt lustvoller Sex als etwas Gutes, Erwünschtes – wenn er unter bestimmten Bedingungen stattfindet.Angeblich wurden Israeler im Tunnel versteckt.

 In einer New Yorker Synagoge gab es wilde Tumulte. Dafür sorgten junge Männer der Gemeinde. Zuvor wurde ein geheimer Tunnel unterhalb der Synagoge entdeckt. Dieser sollte nun von Bauarbeitern gefüllt werden.Grund genug für die Männer, die Synagoge auseinanderzunehmen und sich den Arbeitern in den Weg zu stellen. Erst mithilfe dutzender Polizisten konnten die Unruhestifter gestoppt werden. Zwölf Personen wurden festgenommen.Das pikante: Der Tunnel führt zu einem ehemaligen rituellen Frauenbad. Im Dezember hatte der Rabbi die Unterführung entdeckt. Warum die jungen Männer diesen Tunnel gegraben haben und dieser ihnen so wichtig war, ist bisher nicht bekannt. Die Arbeiten müssten demnach schon Monate im Gange gewesen sein.Was genau geplant war,in diesen Tunnels alles zu Organisieren,ermittelt derzeit die Polizei.Ob in den Tunnels auch Sexuelle Handlungen stattgefunden haben wird noch ermittelt.


Die Mikwe ist ein Tauchbad zur rituellen Reinigung von Geist und Seele. Für Christen ist es i
etwa vergleichbar mit der Taufe, die Johannes der Täufer im Jordan durchgeführt hat. Das
Bad dient nicht der körperlichen Reinigung und Sauberkeit. Die Nutzer müssen sich vielmehr zuvor einer strengen körperlichen Reinigung unterziehen. Dabei müssen alle künstlich
aufgetragenen Stoffe, wie Makeup oder Nagellack, gründlich entfernt werden, damit das
Mikwe-Wasser alle Stellen der Körper erreichen kann. Anlässe zum Besuch einer Mikwe
Obwohl auch die jüdische Gemeinde in Tiengen für ihre Mikwe den Begriff „Frauenbad“
verwendet, wird diese zu bestimmten Anlässen auch von Männern benutzt.
Frauen besuchen die Mikwe am Vorabend ihrer Hochzeit, nach der monatlichen Menstruation und nach einer Geburt. Männern ist der Besuch vor dem Sabbat und dem Versöhnungsfest Jom Kippur empfohlen. Weitere Anlasse sind die Heilung von Krankheiten oder die Berührung von Toten. Fromme Juden unterziehen auch Alltagsgegenstände, z.B. Geschirr, vor der ersten Benutzung einer rituellen Reinigung in der Mikwe. Dieser Vorgang wird als Kaschern (koscher machen) bezeichnet.
Anforderungen an eine Mikwe – Für Mikwen gelten besondere Anforderungen.
Das verwendete Wasser muss „lebendiges Wasser“ sein. Es muss natürlichen Ursprungs
sein und darf nicht herantransportiert werden. Erlaubt sind Quellwasser, Wasser aus Bächen, Grundwasser sowie gesammeltes Regenwasser. Das Tauchbecken muss mit mindestens 40 Sea
gefüllt sein, das sind heute etwa 500 bis 1000 Liter Wasser.
Im Gegensatz zu früher sind modernde Mikwen beheizt.
Ablauf der rituellen Reinigung
Die rituelle Reinigung läuft relativ schnell und intim ab. Neben der Person, die sich dem
Tauchbad unterzieht, ist bei Frauen nur noch eine Mikwefrau (Balanit), bei Männern ein
Mikwemann anwesend. Letztere überwachen, dass der Ablauf den Vorschriften entspricht
und bezeugen die Gültigkeit des Tauchvorgangs.
Der Vorgang selbst verläuft relativ kurz. Je nach Tradition taucht der Besucher ein- oder
mehrmals vollständig im Wasser unter und spricht anschließend ein kurzes Segensgebet.
Die Mikwe von Tiengen
1841 Der Tiengener Jude Jakob Guggenheim Vögeli meldet der Gesundheitsbehörde die unzumutbaren baulichen Verhältnisse im Judenbad und finanziert aus
eigenen Mitteln eine Untersuchung durch einen „Physikus“ (Medezinalrat). Dieser
bestätigt den „ruinösen Zustand“ des Frauenbades.
1866 errichtet die jüdische Gemeinde im Haus an der Ecke Zubergasse/ Fahrgasse
im Untergeschoss ein neues Frauenbad. Ein „Situationsplan“ des Frauenbades ist
im Stadtarchiv erhalten. Es ist möglich, dass dieser mit dem Baugesuch eingereicht wurde. Aus ihm ist ersichtlich, dass die Mikwe aus dem vorbeifließendenStadtbach gespeist wurde. Neben dem
Tauchbad ist ein Wasserbecken eingezeichnet, das vermutlich zum „Kaschern“
von Gegenständen verwendet wurde.


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