eter Cornelius (bürgerlich Peter Cornelius Korunka, geboren am 29. Jänner 1951 in Wien) ist einer der erfolgreichsten und prägendsten österreichischen Liedermacher, Singer-Songwriter und Gitarristen. Er zählt neben Größen wie Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich zu den wichtigsten Vertretern des Austropops und gilt im gesamten deutschsprachigen Raum als herausragender Ausnahmekünstler.

Meilensteine und KarriereKarrierebeginn: Gewann 1973 den ORF-Talentwettbewerb „Die Showchance“ mit dem Lied I leb in aner Wolk’n.Durchbruch: Feierte Anfang der 1980er-Jahre gigantische Erfolge im gesamten deutschsprachigen Raum.Zusammenarbeit: Arbeitete über Jahre eng mit dem Produzenten Michael Cretu zusammen (unter anderem beim Projekt Enigma).Lebenswerk: Erhielt im März 2026 den renommierten Amadeus Austrian Music Award für sein Lebenswerk

Du entschuldige – i kenn’ di (Platz 1 in Österreich)
Reif für die Insel
Segel im Wind (Platz 1 in Österreich)
Der Kaffee ist fertig
Süchtig

Im Jahr 2026 feiert der Künstler seinen 75. Geburtstag und steht nach wie vor aktiv im Rampenlicht. Im Frühjahr 2026 veröffentlichte er sein mittlerweile 25. Studioalbum mit dem Titel Glassplitter. Unter dem Motto „!ZEiTLOS! Live mit Band“ ist er 2026 auf einer großen Jubiläumstournee in Österreich und Deutschland unterwegs, bei der er seine zeitlosen Klassiker und neuen Songs live präsentiert

Peter Cornelius wurde am 29.1.1952 in Wien-Hadersdorf geboren. Als einzigen Künstler in der Familie, von dem er seine musikalische Begabung geerbt haben könnte, bezeichnet er sei­nen Onkel Alois, einen Ma­ler.

Im Alter von sechs Jahren sah und hörte Peter einen Cello-Spieler, der ihn so be­geisterte, daß er mit dem für ihn bezeichnenden Ehr­geiz und Perfektionstrieb – er ist im Sternzeichen Was­sermann geboren – begann Cello-Unterricht zu nehmen. Er mußte aber bald wieder damit aufhören, weil seine Hände noch zu zart waren, um auf diesem Instrument spielen zu können. Das be­deutete für eine Zeitlang den Abbruch von Peters musi­kalischer Betätigung.

Während seiner Schulzeit interessierte er sich nur für Sport: Fußball, Schifahren, Schwimmen, Radfahren und vor allem Eishockey – er war sogar beim WAG einge­schrieben.

Als Peter mit 14 Jahren von einer Tante eine alte Gitarre geschenkt bekam, hörte er sofort mit dem Sport auf und begann wieder zu musi­zieren. Von der Musik der Beatles fasziniert, fand er sich mit mehreren Gleichge­sinnten zusammen und hatte mit 15 Jahren als Gitarrist, Sänger und jüngstes Mit­glied der Gruppe Black and White seinen ersten öffentlichen Auftritt. Da er sein Gitarrenspiel perfek­tionieren wollte, besuchte er drei Jahre lang eine klas­sische Musikschule und ging anschließend noch ein Jahr lang bei einem blinden Jazzgitarristen in die Lehre. Ab seinem 16. Lebensjahr nahm er zusätzlich noch Ge­sangsunterricht.

Während dieser ganzen Zeit übte Peter Cornelius ne­benbei den Beruf eines Bankkaufmannes aus. Mit 17 bestand er seine Ab­schlußprüfung mit Aus­zeichnung, verließ dann aber die Bank, um sich ganz der Musik zu widmen, und gründete die Gruppe Peter’s Circle.

1969 hörte er, daß für Deutschlandaufführungen des Musicals Hair Künst­ler gesucht wurden, und in seinem Drang, jedes Metier zu beherrschen, sang und spielte er in der Wiener Stadthalle vor und wurde tat­sächlich gemeinsam mit zehn anderen aus unzähli­gen Bewerbern ausgesucht. Und so ging er als 18jähriger auf Hair-Tournee nach Ber­lin und Hamburg, wo er 300mal als Hauptdarsteller auf der Bühne stand.

Nach einem sechsmonati­gen Deutschlandaufenthalt kehrte er wieder nach Wien zurück – er wollte wieder seine eigene Musik machen – und gründete die Leaves. 1971 erschien Sing mein Lied, die erste Single der Gruppe, auf die noch eine Platte folgten sollte.

Der große Durchbruch je­doch kam mit der Show­chance 73, bei der Peter Cornelius mit seinem Lied Die Wolk’n den ersten Platz belegte. Nach diesem Er­folg bekam er viele Angebote und begann seine Karriere als Solomusiker. Seit dieser Zeit erschienen mehrere LP’s und Singles, die er alle ausschließlich selbst komponierte und textete; bei einigen Nummern spielte er sogar selbst alle Instru­mente.

Mit seiner Karriere als Nur-Sänger ist Peter Cornelius aber keineswegs zufrieden, sondern er betätigt sich ne­benbei auch als Komponist für andere Künstler – zum Beispiel für Chris Roberts und Waterloo & Robinson – und als Moderator im Rund­funk und bei Großveranstal­tungen.

1976 versuchte er sich mit Erfolg als Schauspieler, nahm Ballettunterricht und spielte im Theater an der Wien in der Musicalfassung von Das Glas Wasser.

Seit Anfang 1977 sind Corne­lius-Platten auch in Deutsch­land auf dem Markt, und er gilt heute dort bereits als der beliebteste österreichi­sche Interpret.