Daß man mit Müll Millionengeschäfte machen könne,ist uns bereits bekannt,aber daß sich daran auch Beamte Widerrechtlich verhalten hätten,konnte erst durch Ermittlungen vonseiten der Aufsichtsbehörde eruiert werden.Vom Vinschgau bis Bozen und Trient sowie ins Nordtiroler Gebiet und Kroatien haben sich Ungereimtheiten abgespielt,was zu Verhaftungen geführt hat.
Grillbriketts, Bodenverbesserer für die Landwirtschaft, Betonzusatzstoffe und CO-Zertifikate waren für den Handel bestimmt. Bislang wurden zwölf Personen festgenommen, darunter fünf Südtiroler, zwei hochrangige Beamte der Landesumweltagentur, drei Österreicher, zwei Deutsche und zwei Kroaten.
Führungskräfte und Beamte der Landesumweltagentur fungierten in Bozen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung und Vertuschung illegaler Aktivitäten. Durch Ignorieren und aktives Handeln sollen sie den illegalen Abfallhandel legitimiert haben, indem sie gefällige Gutachten ausstellten, Sanktionen verzögerten, Tipps zur Umgehung von Verboten gaben und Kontrollen manipulierten.
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