Fassade eines historischen Gebäudes mit Säulen und einer Fontäne im Vordergrund.

Justiz-Ausweichquartier in Bozen: Zwei Monate nach dem verheerenden Einsturz des Gerichtsgebäudes hat Landesgerichtspräsidentin Francesca Bortolotti heute die neuen Räume in der Südtiroler Straße vorgestellt. Ab dem 1. Oktober soll der Betrieb dort auf vier Stockwerken wieder voll anlaufen. Die Mietkosten von 195.000 Euro pro Monat übernimmt das Land.Zivilrecht: Läuft dank digitaler Systeme und schneller Reorganisation nahezu verzögerungsfrei weiter.Strafrecht: Die strafrechtlichen Verhandlungen mussten nach dem Unglück per Dekret bis zum 30. September ausgesetzt werden. Ab Oktober sollen die Prozesse in den neuen Räumen zügig nachgeholt werden.Das Problem mit den Akten:
Das historische Archiv liegt nach wie vor unter den Trümmern des eingestürzten Gebäudeteils. Für Urteile, die alte Akten zur Rechtskraftbestätigung benötigen, hat die Justizdirektion jedoch bereits provisorische Übergangslösungen ausgearbeitet.


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