Das 191. Münchner Oktoberfest wurde am 19. September 2026, um Punkt 12:00 Uhr offiziell eröffnet:

Eine Bedienung lächelt und hält mehrere große Bierkrüge. Im Hintergrund sind Gäste in traditioneller Tracht zu sehen.
Ein älterer Mann mit grauem Bart trägt einen traditionellen Hut mit großen, runden Federn und Blumen. Er ist in eine grüne Tracht gekleidet.
Ein traditioneller Hut, verziert mit verschiedenen Aufnähern und einer Feder, auf einem bunten Untergrund.

Bierpreis: Eine Maß Oktoberfestbier kostet in diesem Jahr je nach Festzelt zwischen 14,80 Euro und 15,90 Euro.Sicherheitskonzept: Nach Drängeleien im Vorjahr überwacht eine neue Koordinierungsstelle die Besucherströme genau, um Überfüllungen zu vermeiden:Das Oktoberfest hat weit mehr zu bieten als Festzelte und Bier. Die Wiesn ist ein riesiges Volksfest mit einer Mischung aus jahrhundertealter Tradition, modernster Technik und bayerischer Gemütlichkeit.Die Oide Wiesn: Ein eigener, abgetrennter Bereich im Süden der Theresienwiese. Hier geht es historisch zu: Nostalgische Fahrgeschäfte aus den letzten zwei Jahrhunderten (wie das Kettenkarussell von 1919) kosten hier nur 1,50 Euro pro Fahrt.Wiesn-Klassiker: Der Krinoline (ein historisches Karussell mit Blaskapelle), der Toboggan (eine hölzerne Rutschbahn mit tückischem Laufband) oder das Teufelsrad, bei dem sich Zuschauer köstlich über die Mitspielenden amüsieren.Adrenalin-Garanten: Moderne Fahrgeschäfte wie der Olympia Looping (die weltweit größte transportable Fünfer-Loopingbahn) oder gigantische Freifalltürme bieten Nervenkitzel pur.Klassiker: Neben der klassischen Wiesn-Brezn und dem Hendl (Brathähnchen) gibt es Ochsen am Spieß (in der Ochsenbraterei) und Steckerlfisch (Fisch am Spieß).Süßes: Frisch gebrannte Mandeln, Lebkuchenherzen, Kaiserschmarrn und Dampfnudeln gehören zum festen kulinarischen Programm.Vegane & Vegetarische Optionen: In den letzten Jahren haben die Zelte ihr Angebot stark ausgebaut. Von veganer Currywurst bis hin zu pilzgefüllten Knödeln gibt es mittlerweile eine große fleischlose Auswahl.Trachten- und Schützenzug: Am ersten Wiesn-Sonntag zieht einer der weltweit größten Umzüge dieser Art mit rund 9.000 Teilnehmern, historischen Kutschen, Musikkapellen und Trachtengruppen durch München zur Theresienwiese.
Das Standkonzert: Am zweiten Wiesn-Sonntag spielen alle Kapellen der Festzelte (rund 300 Musiker) gemeinsam zu Füßen der Bavaria-Statue.
Blasmusik vs. Party: Auf der Oiden Wiesn (z.B. im Festzelt Tradition) wird streng darauf geachtet, dass ausschließlich traditionelle, unverstärkte Blasmusik gespielt wird. In den großen Zelten hingegen wandelt sich die Stimmung ab 18:00 Uhr von gemütlicher Blasmusik zu modernen Party-Schlagern:Jedes Jahr gibt es einen neuen Sammlerkrug mit dem aktuellen Oktoberfest-Plakatmotiv.Die Bavaria: Die monumentale, 18 Meter hohe Bronzestatue am Rande der Festwiese kann bestiegen werden. Von ihrem Kopf aus hat man durch kleine Sehschlitze den besten Blick über das gesamte bunte Treiben.

Traditionell schickt Italien uniformierte Beamte unter anderem der Carabinieri und der Staatspolizei. Da das zweite Wiesn-Wochenende als „Italiener-Wochenende“ bekannt ist, unterstützen diese Kräfte primär bei der Kommunikation und Deeskalation mit italienischen Gästen.Ergänzt werden die internationalen Teams durch spezialisierte Taschendiebfahnder und Einsatzkräfte unter anderem aus Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien, Ungarn und der Tschechischen Republik.Zusätzlich zu den 600 Polizisten sorgen täglich rund 1.200 bis 1.600 private Ordner an den Eingängen und in den Zelten für Sicherheit.

Auf dem gesamten Oktoberfestgelände haben täglich zeitgleich rund 400.000 bis 450.000 Besucher Platz.In den großen Festzelten: Es gibt 17 große Hallen. Die Gesamtzahl der Sitzplätze in diesen Zelten liegt bei rund 120.000 Plätzen (inklusive der Außenbereiche/Biergärten).Das größte Zelt: Das Hofbräu-Festzelt bietet mit rund 10.000 Plätzen (drinnen und draußen) die größte Kapazität aller Zelte.In den kleinen Zelten: Die 21 kleineren Zelte und gastronomischen Betriebe bieten zusammen noch einmal Platz für rund 15.000 bis 20.000 Menschen.Wichtig zu wissen: Da die Zelte bei Überfüllung wegen Sicherheitsbestimmungen temporär geschlossen werden, empfiehlt es sich – besonders an den Wochenenden oder am Abend –, sehr früh vor Ort zu sein, wenn man keine Reservierung hat.


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