König Charles III. wird aktuell durch schwere Anschuldigungen aus dem familiären Umfeld von Prinzessin Diana belastet. Auslöser ist die Veröffentlichung der Memoiren von Dianas jüngerem Bruder, Charles Spencer. Das Buch […]
König Charles III. wird aktuell durch schwere Anschuldigungen aus dem familiären Umfeld von Prinzessin Diana belastet. Auslöser ist die Veröffentlichung der Memoiren von Dianas jüngerem Bruder, Charles Spencer. Das Buch mit dem Titel „Swan Song: Diana, My Sister“ sorgt im September 2026 für erhebliches Aufsehen und hat einen seltenen, öffentlichen Schlagabtausch zwischen dem Palast und der Familie Spencer ausgelöst.
In dem Buch wird behauptet, Charles habe kurz nach dem tragischen Unfalltod von Diana im Jahr 1997 eine „angestaute Verachtung“ für sie gezeigt. Charles Spencer wirft dem König vor, in einem damaligen Telefonat gesagt zu haben: „Wir werden sie schon bald vergessen“. Zudem behauptet Spencer, Charles habe nach ihrem Tod regelrecht „erleichtert“ gewirkt.
Das Buch rollt alte Wunden um die Trauerfeier auf. Spencer behauptet, es habe damals einen heftigen Streit gegeben, weil Charles darauf bestand, dass die jungen Prinzen William und Harry hinter dem Sarg ihrer Mutter hergehen sollten. Spencer habe argumentiert, dass Diana das niemals gewollt hätte, woraufhin Charles angeblich „ausgerastet“ sei.
Das Buch enthält zudem Behauptungen über Dianas Versuche, die Verlobung vor der Hochzeit 1981 aufzulösen, nachdem sie ein Geschenk für Camilla entdeckt hatte. Auch angebliche, von Diana geäußerte Spekulationen über das Privatleben von Charles und seinen damaligen Bediensteten werden thematisiert, was der Palast jedoch stets als völlig haltlos zurückgewiesen hat.
Der Buckingham Palace reagierte ungewöhnlich deutlich und wies die Vorwürfe entschieden zurück. In einer offiziellen Erklärung hieß es, der König sei sich bewusst, dass „der Schmerz über den Verlust eines Geschwisters den Verstand trüben, das Urteilsvermögen beeinträchtigen und die Erinnerung verfärben kann“. Charles Spencer warf dem König daraufhin öffentlich vor, ihn durch diese emotionale Herabstufung zu „gaslighten“.
Diana hinterließ ein Vermögen von rund 21 Millionen britischen Pfund. Nach Abzug der Erbschaftssteuer blieben etwa 13 Millionen Pfund übrig, die in einen Treuhandfonds (Trust) für ihre Söhne flossen.Die Auszahlung: Ursprünglich sollten die Prinzen mit 25 Jahren Zugriff darauf erhalten. Die Testamentsvollstrecker änderten das Alter jedoch auf 30 Jahre. Durch kluge Investitionen war die Summe bis zu den jeweiligen 30. Geburtstagen der Brüder (William im Jahr 2012, Harry im Jahr 2014) auf jeweils rund 10 Millionen Pfund angewachsen.Der Schmuck: Diana verfügte ausdrücklich, dass ihr gesamter Schmuck an ihre Söhne geht, damit deren zukünftige Ehefrauen ihn tragen können. Berühmte Beispiele sind Dianas Saphir-Verlobungsring, den heute Prinzessin Kate trägt, sowie Schmuckstücke, die im Besitz von Herzogin Meghan sind.Ihr ikonisches Brautkleid ging ebenfalls in den Besitz von William und Harry über, nachdem es zuvor jahrelang von ihrem Bruder Charles Spencer verwaltet und ausgestellt worden war.
Ihr Butler: Paul Burrell, den sie oft als ihren „Fels“ bezeichnete, erbte eine Einmalzahlung von 50.000 Pfund (ca. 82.000 Dollar).Ihre Patenkinder: Diana hatte 17 Patenkinder. Diese sollten laut ihren Wünschen eigentlich wertvolle Erinnerungsstücke erhalten. Nach einer rechtlichen Änderung durch die Testamentsvollstrecker bekamen sie letztlich jedoch nur kleinere, ideelle Gegenstände.Aufgrund der im britischen Adel üblichen männlichen Erbfolge (Primogenitur) geht der gesamte Spencer-Familienbesitz nicht an Dianas Söhne, sondern an den ältesten Sohn ihres Bruders Charles Spencer: Dianas Neffen, den Schauspieler Louis Spencer, Viscount Althorp.
Nach dem Tod von König Charles III. wird sein ältester Sohn, Prinz William, der nächste König von Großbritannien und den anderen Commonwealth-Staaten.
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